Rebenveredlung philosophisch betrachtet


Grundsystem der Rebenveredlung ist es, durch das Zusammenbringen der beiden Einzelbestandteile „Unterlage“ und „Edelreis“ neue Reben zu erzeugen, bzw. Reben zu vermehren. Dabei ist die Veredlung jedoch weniger nur ein rein technischer Gedanke, als vielmehr eine Philosophie.

Bedenkt man, dass die Historie des Weinbaus nur deshalb aufrechterhalten und weiterentwickelt werden konnte, weil unsere Branche, ebenso wie unser Haus, über Generationen hinweg ihren Beitrag zu einer kontinuierlichen Bestandserhaltung und -erweiterung geleistet hat.
Nur so können wir heute, wie es schon damals die Römer taten, unseren täglichen Wein genießen.

Vergegenwärtigt man sich diesen Gedanken, so lernt man schnell die Bedeutung der Rebenveredlung zu schätzen und die Philosophie zu erkennen.
Nicht der Weinbau selbst verkörpert diese Philosophie - es ist die Rebenveredlung, die über ein Jahrhundert hinweg ein Stück Kulturgut zu erhalten vermochte!

 

Rebenveredlung philosophisch betrachtet